CD Review: Tenacious D – Rize Of The Fenix

Hallo zusammen

In dieser Woche widmen wir uns einer komödiantischen Rockband, die unter den Metalvetia Metalclub Teammitgliedern absoluten Kultstatus hatte. Die Rede ist von „Tenacious D“ und „Rize Of The Fenix“

Tenacious D

„Tenacious D“ bestehen aus dem Hollywoodstar Jack Black (School Of Rock , Tropic Thunder, Gulliver’s Reisen, The Pick Of Destiny) und Kyle Gass. Gass übernimmt die Leadgitarre und Jack Black den Gesang und die zweite Gitarre. „Rize Of The Fenix“ ist ihr drittes Studioalbum seit der Gründung im Jahre 1994. Ihre Songtexte sind praktisch immer sehr humoristisch und drehen sich nicht selten um das Thema Sex. Dies macht auch der Sticker mit der Warnung „Parental Advisory Explicit Content – Strong Language, Sexual and Violent Content“ deutlich, der sich auf der Vorderseite der CD befindet.

TenaciousD - Rize Of The Fenix

Gestartet wird mit dem Titelsong „Rize Of The Fenix“. Der Track wird eingeleitet durch lockere Akustikgitarrenriffs. Etwas später kommt dann auch noch eine elektrische Gitarre, Schlagzeug etc. dazu. Eine eigentliche Hauptmelodie besitzt der Song nicht, was ihn sehr abwechslungsreich macht und es wirkt niemals so, als würde sich der Track irgendwie wiederholen. Auch bei „Low Hanging Fruit“ arbeiten die Akustik- und die  elektrische Gitarre wieder extrem gut zusammen, sodass ein stimmiger Song entsteht. Solche Parts, in denen „Jack Black“ einfach nur noch komische Geräusche von sich gibt, geben den Songs von „D“ ein ganz besonderes Flair. „Classical Teacher“ ist ein reiner, sehr witziger Spoken Word Teil, den man selbst einmal gehört haben muss. In „Senorita“ werden dann spanische Töne angeschlagen. Mit Flamenco Gitarre und Trompeten kommt klassischer spanischer Sound aus den Boxen. Im Text geht es um einen Streit zwischen zwei Jungs um eine spanische Senorita.  „Deth Starr“ beginnt abermals mit ganz ruhigen Akustikgitarrenklänge, die aber bald einmal in rockige Elektrikgitarrenriffs umschlagen. Obwohl auch dieser Song beinahe fünf Minuten dauert, wiederholt sich der Text kein einziges Mal. Der Song nimmt im Verlaufe immer mehr an Fahrt auf und wird erst gegen den Schluss nach immer höher werdenden Screams wieder leiser. „Throw Down“ besitzt abermals einen sehr eingängigen Gitarrensound. Der Text macht wie immer relativ wenig Sinn, ist aber witzig anzuhören. „Rock Is Dead“ dauert dann lediglich eine Minute und 40 Sekunden. Um trotzdem noch einen anständig langen Songtext durchzubringen, wird einfach um so schneller gespielt. Bei „They F***** Our Asses“ ist wieder einmal unglaublich wie „Tenacious D“ es schaffen, einen perversen Text mit einer wunderschönen Melodie zu unterlegen. Nach einem kurzen Intermezzo von lediglich einer Minute an zwölfter Stelle namens „To Be The Best“ kommen wir zum Abschluss. „39“ besitzt eine ganz eine brave Melodie, was man aber vom Text ganz und gar nicht behaupten kann.  Genaueres Hinhören lohnt sich also bei den Liedern von „Tenacious D“ definitiv.

Fazit: Es ist unglaublich, wie „Tenacious D“ es fertig bringen, die dümmsten und perversesten Texte mit den schönsten Melodien zu unterlegen. Was die Songs ausserdem auszeichnet ist, dass sie sich in ihrem Aufbau nie wiederholen sondern sich die Melodien fortlaufend weiterentwickeln oder ändern. Trotz dieser Tatsache sind die meisten Songs sehr eingängig. Es gibt die Note 5.5.


Das Wichtigste in Kürze:
Band: Tenacious D
Genre: Rock
Album: Rize Of The Fenix
Note: 5.5

Trackliste:
1. Rize of the Fenix
2. Low Hangin’ Fruit
3. Classical Teacher
4. Senorita
5. Deth Starr
6. Roadie
7. Flutes and Trombones
8. Ballad of Hollywood Jack and the Rage Kage
9. Throwdown
10. Rock Is Dead
11. They F***** Our Asses
12. To Be The Best
13. 39

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