CD-Review: 69 Chambers – Torque

Hallo zusammen

69 Chambers BandDie Schweizer Musikgruppe „69 Chambers“, welche eine der ersten Bands war, die im Metalvetia Metalclub auftrat, hat mit „Torque“ vergangenen Monat ihr zweites Studioalbum auf den Markt gebracht.

Das gute Stück beginnt mit „Cause And Effect“. Chrigel Glanzmann, Frontsänger der Schweizer Folk Metal Band „Eluveitie“, fungiert in diesem Song als Gastsänger. Der Gesang von Frontfrau Nina Vetterli-Treml wird somit durch Growls von Glanzmann unterstützt. Zu Beginn des Albums bekommt man also einen eher härteren Song von der Band zu hören. Bei „Bring On The Flood“ verwendet man zwischendurch eine zweite, etwas verzerrte Frauenstimme, wodurch der Song vom Gesang her sehr an einen Popsong erinnert.69 Chambers - Torque Cover Im Hintergrund geht es aber mit den Riffs deutlich rockiger zu und her. Nach einem eher härteren ersten Song trifft man bei Song Nummer zwei also auf eine gelungene Pop Rock Nummer. „Naughty, Naughty Naughty“ ist dann ein recht langsamer Track. Sängerin Nina kann bei diesem Song sehr schön mit ihrer Stimme arbeiten und beweist ihr ganzes Können. Etwas schade ist, dass der Song zwischendurch  träge wirkt. Bei „Adhonia“ kommen dann die Vorzüge der bisherigen Songs zusammen – sprich Schnelligkeit, gute Gitarrenarbeit und die beeindruckende Stimme der Frontfrau. Mit „Burn Some Gasoline“ hat man eine sehr solide und flüssige Rock Nummer geschaffen, ohne grossen Schnickschnack im instrumentalen Bereich, dafür mit einem sehr eingängigen Refrain. Mit „The Peep Hole“ streift man dann noch einmal die etwas härteren Gefilde. Das Riffing erinnert wieder an dasjenige eines typischen Heavy Metal Songs. Ganz kurz werden auch noch einmal Screams eingebaut. Mittlerweile sind wir beim achten Song angelangt, „Closure“. Man arbeitet noch einmal mit Growls, die von der Gitarre mit viel Druck unterstützt werden. Zwischendurch entwickelt sich die Nummer auch zu einem melancholischen Stück. An dieser Stelle wollen wir nun noch die drei letzten Songs anschauen.  „The Doom Of Her Power“ vereinigt noch einmal kraftvolle, schnelle Parts mit Screams und langsamere, gefühlsvollere Parts. Etwa gleich verhält es sich dann auch mit „Grace“, wobei dort die ruhigeren Abschnitte noch einen eher melancholischen Charakter haben. Besonders interessant ist dann noch der 14. und somit letzte Song des Albums namens „Elegy“. 69 Chambers erschufen nämlich zum Abschluss noch eine Ballade. Von einem Klavier begleitet zeigt sich die Sängerin mit ihrer Stimme abermals von der sehr gefühlsvollen Seite. Über lange Zeit geht es ganz ruhig zu und her und erst gegen Schluss holt man die Gitarre hervor und dreht noch einmal auf.

Fazit: „69 Chambers“ streifen mit einigen Songs ein wenig den Pop Rock, mit den Meisten Songs bewegen sie sich aber zwischen Heavy Metal und Hard Rock.  „Torque“ hat also für die verschiedensten Geschmäcker etwas dabei. Man spürt deutlich die Bemühungen der Band, in ihr Album Abwechslung hineinzubringen, was bei 14 Songs auch nötig ist. Als Note gibt es eine 5.6.

Mit freundlichen Grüssen

Martin Schneider


Das Wichtigste in kürze:

Band: 69 Chambers
Genre: Hard Rock/ Heavy Metal
Album: Torque
Note: 5.6

Trackliste:
01. Cause And Effect
02. Bring On The Flood
03. Naughty Naughty Naughty
04. Anhedonia
05. Burn Some Gasoline
06. The Peep Hole
07. Ring A Bell
08. Closure
09. And Then There Was Silence
10. Temple Down
11. Your Fool
12. The Doom Of Her Power
13. Grace
14. Elegy


Quellenangaben:
Quelle Bild: 69 Chambers Band
Quelle Bild: 69 Chambers – Torque Cover 

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